Fundraisingmarkt
Schweiz.

Wir betreiben ein aufwändiges Monitoring und analysieren laufend den Spendenmarkt Schweiz. Dabei berücksichtigen wir alle verfügbaren Studien, Marktinformationen und Best-Practice-Cases – und führen zusätzlich eigene Erhebungen und Befragungen durch.

So gewährleisten wir, dass Ihr Fundraising auf einer verlässlichen Grundlage basiert – aktuell, fundiert und zukunftsorientiert.

Das Fundraising
und seine Teilmärkte

Die Schweiz gilt als einer der ertragsreichsten und somit attraktivsten Spendenmärkte der Welt. Das gesamte Spendenvolumen in der Schweiz betrug im Jahr 2024 rund 2,25 Milliarden Franken und hat sich seit 2003 mehr als verdoppelt.

Zum fünften Mal in Folge übersteigt das Spendenvolumen die Marke von zwei Milliarden Franken und liegt weiterhin über den Werten der Corona-Jahre 2020 und 2021. Während der Rekord von 2,5 Milliarden Franken im Jahr 2022, der durch Spenden für die Ukraine beeinflusst wurde, als Ausnahme gilt, zeigt sich über die vergangenen Jahre ein leichter Wachstumstrend, der sich nun auf hohem Niveau stabilisieren könnte. Insgesamt hat sich das Spendenvolumen in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

Das Spendenvolumen im Überblick

Fundraising ist nicht gleich Fundraising.
Der Spendenmarkt ist kein homogener Raum. Er lässt sich in mehrere klar abgegrenzte Teilmärkte unterteilen, die jeweils eigene Anforderungen und Mechanismen mitbringen. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen drei zentralen Bereichen: Privatspender, institutionelle Geldgeber (wie Stiftungen oder Unternehmen) sowie öffentlich-rechtliche Organisationen und staatliche Förderstellen.

Jeder dieser Teilmärkte folgt eigenen Gesetzmässigkeiten bezüglich Erwartungshaltungen und Entscheidungsprozessen. Entsprechend unterscheiden sich auch die eingesetzten Fundraising-Instrumente, sowie Art und Weise der Ansprache. Während bei Privatpersonen oft emotionale Geschichten und persönliche Ansprachen im Vordergrund stehen, zählen bei Institutionen und staatlichen Stellen vor allem konzeptionelle Tiefe, Wirkungstransparenz und strategische Passung.

Diagramm zeigt die Erhöhung der Hilfeleistungen in Millionen Franken von 2004 bis 2024, mit einer steigenden Trendlinie. Im Jahr 2022 gibt es einen deutlichen Anstieg auf 2500 Millionen Franken. Quelle ist Zewo, 2025.

Wie wird
gespendet?

«Persönlich adressierte Briefe stehen in der Donor Journey klar auf Platz 1.» (Zitat aus der Intervista-Studie zum Spendeverhalten von Babyboomern)

Der Spendenaufruf im Briefkasten (adressierter Brief und unadressierter Streuwurf) bildet nach wie vor das wichtigste Instrument in der Mittelbeschaffung. Gemäss dem Direct-Marketing-Panel von Swissfundraising, welcher die Spendenaufrufe systematisch beobachtet, blieb die Anzahl der Massnahmen auf hohem Level konstant. Im Vergleich dazu spielen digitale Aufrufe im Spenden-Kontext insgesamt eine untergeordnete Rolle. Der Anteil der Spenden, die über Online-Kommunikationskanäle mit digitalen Zahlungsmitteln getätigt werden, wächst zwar jedes Jahr, generiert aber immer noch nur ca. 4 Prozent des gesamten Spendenvolumens.

Wer spendet?

Die Spendenbereitschaft ist nach wie vor mit 82% der Gesamtbevölkerung sehr hoch. Beim Alter gilt, je älter desto spendenaffiner. Dies korreliert jeweils auch mit dem Einkommen und Bildungsgrad und muss jeweils vernetzt betrachtet werden.

Ein Novum 2024 ist genderbasiert: Erstmals haben Frauen den tieferen Wahrscheinlichkeitswert als Männer im Bezug auf Spenden. 

Balkendiagramm mit Daten zu Regionen, Geschlecht und Alter in der Schweiz, 2025, Quelle: Spendenmarkt Schweiz.

Wie häufig wird gespendet?

Während mehr Personen wieder eine Spende getätigt haben, hat die Spendenfrequenz deutlich abgenommen.

Die Anzahl Menschen, die 3–6 mal pro Jahr spenden, machen 37% aus (-10%) und das Segment mit 2 Spenden (20%) verringerte sich um 13%. Den Hauptanteil machen nun mit 39% Einmalspender/innen aus (+22%).

Die Folge ist, dass Spender/innen bewusster Spenden oder auch an weniger Organisationen. Das hat ganz konkrete Auswirkungen auf das Spendenvolumen insgesamt, sowie auf die Retentionsrate.

Balkendiagramm zeigt die Verteilung der Spendengebungen von 2014 bis 2024, kategorisiert nach Anzahl der Spenden: keine, 1 Spende, 2 Spenden, 3-6 Spenden, 7-10 Spenden, 11+ Spenden, mit Farbcodierung für jede Kategorie.

Brian Hemmi, Fundraising-Berater und Experte in einem weißen Hemd vor einem Bücherregal mit bunten Büchern rund um Fundraising

«Fundraising verändert sich ständig – und wir lernen mit. Kontinuierliche Weiterbildung, Marktbeobachtung und Austausch sind für uns keine Pflicht, sondern die Basis, um Organisationen heute und morgen erfolgreich zu begleiten.»

Brian Hemmi, Geschäftsleiter


Die beliebtesten
Spendenthemen

Der Themenradar zeigt die Spendenattraktivität nach Themen an.

Wobei die Themen immer äusseren Faktoren wie Katastrophen und dem Weltgeschehen ausgesetzt sind.

In 2024 fällt die breite Streuung an Themen auf. Wahrscheinlich aufgrund weniger akut wahrgenommenen Krisen.

Profitiert davon haben Themen wie Sozial- und Nothilfe, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung, welche mehr Nennung erhalten haben, als in den letzten Jahren mit mehr Krisen.

Balkendiagramm mit prozentualen Angaben zu verschiedenen Themen wie Natur, Umwelt, Tierschutz, Sozialhilfe, Kinder, Behinderte, Gesundheit, Katastrophenhilfe, Entwicklung, Armut, Religion, Flüchtlinge, ältere Menschen, Kultur, Bergbevölkerung und Menschenrechte. Quelle: Spendenmarkt, 2025.

Unsere Mission

Walter Schmid Fundraising & Data ist mehr als eine Fundraising-Agentur. Wir sind Impulsgeber für Veränderungen und unterstützen Organisationen, Hilfswerke und Kulturinstitutionen dabei, ihre Reichweite zu vergrössern und ihre Wirkung zu maximieren.

Wir helfen denen beim Wachsen, die anderen beim Wachsen helfen.

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